Herzlich willkommen auf unserer Homepage

Liebe Leser, Freunde und Förderer der Gesellschaft für Kulturwissenschaft,
Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Hoffnung, dass Sie frohe und gesegnete Feiertage mit Ihren Angehörigen verbringen konnten wünschen wir Ihnen für das Jahr 2016 alles erdenklich Gute, viel Glück und Gesundheit und einen weiteren regen geistigen Austausch, wie Sie das gewohnt sind.

Das abgelaufene Jahr war ein Jahr der Weichenstellungen, in denen selbst Staatsangelegenheiten von einer zur Macht drängenden Ideologie entschieden wurden, deren Folgen wir schon in 2016 spüren werden. Ins Auge springt die politische Instrumentalisierung dieser armen Menschen aus dem Nahen Osten, die bei uns als Hebel für politische Veränderungen benutzt werden, welche unter dem Strich die freiheitliche Demokratie in eine im Grundgesetz nicht vorgesehene Räterepublik umwandeln könnte.

Diese Entwicklungen darf man aber nicht isoliert betrachten, weil sie Zorn oder Ohnmachtsgefühle auslösen können. Es gilt sich an das Wort Lenins mitzuerinnern, dass die Geschichte immer klüger ist wie die Menschen. Für die die an Gott glauben, gilt es sich vor Augen zu halten, dass über und hinter den noch so bedrohlichen Umständen ein Allmächtiger, der unbegreiflicherweise die Menschen liebt, die Macht und den Willen hat seine Entscheidungen durchzusetzen.

Nun haben uns Zuschriften erreicht, die nicht in einer allgemeinen Art zu beantworten sind. Zum einen die Zuschriften zu dem Völkermord-Beschluss des Bundestages bezüglich der Vorgänge in Deutsch-Südwestafrika unter deutscher Verantwortung. Dazu äußerte sich der renommierte Militärhistoriker und Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof bereits frühzeitig im Ostpreußenblatt. Unter Bezug auf den verstorbenen Oberstleutnant Klaus Lorenz, der im Herbst 2000 an der Universität Hamburg eine Magisterarbeit zu diesem Thema vorgelegt hat, stellt er nüchtern und sachlich die Tatsachen fest. Diese Informationen sind allgemein zugänglich und können von jedem Interessierten abgerufen werden. Wieso unsere Volksvertreter angesichts der abweichenden Sachlage beschließen konnten uns als Völkermörder zu brandmarken, bleibt deren unerforschlicher Weisheit überlassen.

Ein jüdischer Leser schrieb, dass unsere veröffentlichten Texte der germanischen Wahrheitssuche entsprächen. Darüber hinaus sehe der Leser einen Weg vom germanischen Wahrheitssucher zu Hitler. Das wollte wohl bedacht werden. Dass in dieser Welt wenig Wahrheit vorhanden ist, ist eine so allgemeine Tatsache, dass sie kaum erwähnt werden muss. Die Wahrheit ist also eine überwiegend verborgene bzw. abwesende, die zu suchen ist, falls man sich vom eigenen, selbständigen Denken noch nicht verabschiedet hat. Dabei ist die Suche auf das Ganze der Wahrheit gerichtet, das Finden vollzieht sich aber in Teilen, also Erkenntnissen. Werden solche Teilwahrheiten aber verabsolutiert und für das Ganze erklärt, können sie unter bestimmten politischen und sozialen Bedingungen eine bestürzende Macht und Fähigkeit entfalten, Tote und Ruinen zu produzieren. Wenn dieses Wissen verloren geht oder missachtet wird, droht ein neues Kapitel der katastrophischen Geschichtsschreibung. Unterdrückten Völkern wird die Wahrheit verboten oder sie dürfen ihr entsprechend nicht handeln. Wahrheit macht zwar frei, aber sie liebt nicht. Unter anderem für solche Fälle wollen wir das Wissen wachhalten, das helfen kann Fehlentscheidungen zu verhindern.

In der Hoffnung, dass wir mit dem beiliegenden Kurzkommentarbrief „Rechtsstaat statt Ideologenherrschaft – Enteignung der Demokratie“ diese vernunftorientierte Wahrheitssuche weiter anregen können zum Wohl dieses Staates und seiner Bürger, wünschen wir Ihnen noch einmal für das gerade begonnene Jahr alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Die Redaktion

NEUE KURZKOMMENTARE
Rechtsstaat statt Ideologenherrschaft – Enteignung der Demokratie
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NEUERSCHEINUNGEN
Wiederaufstieg der Religion
Vom Niedergang der Aufklärung

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Stand: 06. Feb. 2016