Herzlich willkommen auf unserer Homepage

Liebe Leser, Freunde und Förderer der Gesellschaft für Kulturwissenschaft,
Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gesellschaft für Kulturwissenschaft hat auch nach Ablauf des Jahres 2011 Grund, ihren geneigten Lesern und Freunden für die erwiesene Treue zu danken.

Es war ein Jahr, in dem Weichen gestellt wurden, deren Konsequenzen uns im neuen Jahr vielleicht sogar erst 2013 in vollem Umfang erreichen werden. Es wird wahrscheinlich nicht viel so bleiben, wie wir es erleidend oder dankbar gewohnt sind. Der unvergessene Sozialphilosoph Günter Rohrmoser wies noch darauf hin, dass wir alles bis hin zu kulturellen und religiösen Angelegenheiten mit Geld regeln. Dies ist jetzt nicht mehr möglich. Schlicht deswegen, weil das Geld nicht mehr vorhanden ist und wir darüber hinaus noch hoch verschuldet sind. Nicht nur diese Formen der bedrängenden Unvernunft lassen sich nicht mehr halten, sondern auch die außerparlamentarischen Macht- und Beherrschungsstrukturen werden diese Zäsur hoffentlich nicht überstehen. Unsere Führungsschicht, die sich rücksichtslos konkurrenzlos gemacht hat und seither wie ein Grauschleier über unserem Land liegt, sucht nach wie vor vergeblich in der geistes-geschichtlichen Deponie des 19. Jahrhunderts nach Patentlösungen und fördert damit ihren notwendigen Niedergang. Deshalb stehen Veränderungen ins Haus und es bleibt zu hoffen, dass wir mit unserer bisherigen Arbeit vielleicht einen Beitrag leisten konnten, dass sich, wenn das durchgestanden ist, die Dinge zum Besseren, vielleicht sogar zum Guten wenden werden.

Gestatten Sie uns, auf diesem Wege eine Vielfalt von Anfragen zu beantworten, ob wir dieser oder jener Gruppe oder Partei zuarbeiten wollen. Sogar Aufforderungen, eine neue Partei zu gründen haben uns erreicht. Wie Sie wissen, leisten wir unsere Arbeit in dem Bemühen, die Wahrheit und das Vernünftige dort wieder freizulegen, wo sie aus welchen Gründen auch immer verschüttet wurden. Unsere Bemühungen richten sich auf ein Ziel, das man in Anlehnung an einen bekannten Slogan so ausdrücken könnte: Alle Macht der Wahrheit! Diese Zielsetzung scheint uns nicht vereinbar mit Machtumverteilung an sich kaum unterscheidende politische Gruppierungen.

Mit der Bitte, dass Sie uns auch in diesem neuen Jahr gewogen bleiben, wünschen wir Ihnen im Namen von Vorstand und Redaktion der Gesellschaft für Kulturwissenschaft alles erdenklich Gute für das Jahr 2012.

Die Redaktion

NEUER KURZKOMMENTAR
Rechtsstaatlichkeit und demokratische Politik
Umbrüche - Die Macht der Nachwirkungen und Nebenwirkungen
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NEUERSCHEINUNGEN
Moral als Wille zur Macht -
Wird unsere Demokratie totalitär
Gibt es noch Alternativen
zur Vernunft
Platon hochaktuell I
Werte statt Gerechtigkeit
Platon hochaktuell II
Wohin uns das nicht wissen des Nichtwissens bringt
Geschichte vs. Träume
Ist der Atheismus das wahre Übel
Konservatives Denken im
Kontext der Moderne

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Stand: 13. Nov. 2013